Bürgerstiftung Rohrmeisterei erweitert Vorstand

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Foto: Bürgerstiftung Rohrmeisterei

Ins zwanzigste Jahr ihres Bestehens geht die Bürgerstiftung Rohrmeisterei mit einem erweiterten und verjüngten, vor allem in Kompetenzen und Professionen breiter aufgestellten Vorstand. Anne Kipple und Jennifer Sandhu wurden als neue Vorständinnen vom Kuratorium der Bürgerstiftung einstimmig berufen und leiten zukünftig gemeinsam mit Michael Schade und Tobias Bäcker die Geschicke der Bürgerstiftung, die als gemeinnützigen Stiftungszweck den Erhalt des Denkmals Rohrmeisterei und seine Nutzung für Kultur, Jugend und bürgerschaftliches Engagement verfolgt.

Anne Kipple ist nach leitender Tätigkeit in einem Reisebüro heute als freie Kommunikationstrainerin und Coach tätig.  Die gelernte Reiseverkehrskauffrau ist  der Rohrmeisterei und dem Haus über verschiedene Projekte, Tätigkeiten und Veranstaltungen in der Vergangenheit verbunden.  Die Sozialwissenschaftlerin Jennifer Sandhu ist Geschäftsführerin der Weiterbildungseinrichtung KOBISeminare Dortmund e.V. Ehrenamtlich engagiert sie sich u.a. im „Bündnis gegen Rechts“ und hat mit der Bürgerstiftung schon zahlreiche Kooperationen durchgeführt. Die Gründer Michael Schade, ehemaliger Kunstvereinsvorsitzender und Rechtsanwalt, und Tobias Bäcker, Theaterwissenschaftler und Gastro-Geschäftsführer, vervollständigen den ehrenamtlich arbeitenden Vorstand.

Als Einstieg in seine Verantwortung für die Rohrmeisterei in Zeiten von Corona, Globalisierung und Digitalisierung hat sich das Vorstandsquartett in einem mehrmonatigen Prozess mit dem Haus, dem Projekt, der Historie und der Zukunft der Rohrmeisterei auseinandergesetzt. Was macht sie aus? Was macht sie so besonders? Ist es das Gebäude mit seiner markanten Architektur oder die Lage zwischen Stadt und Fluss? Steht die kulturelle Vielfalt im Mittelpunkt, oder die Verbindung zu Kulinarik und Genuss? Zentrales Leitmotiv, Essenz und Ergebnis der Überlegungen: Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal ist die Rohrmeisterei als Ort für Begegnung! Begegnung zwischen Menschen, zwischen Künstlern und Publikum, zwischen Köchen und Genießern, zwischen Gästen und Veranstaltern. Begegnung, die berührt. „Begegnung“ als Kernmerkmal der Rohrmeisterei will der neue Vorstand in den nächsten Jahren profilieren und entwickeln. Das Bedürfnis nach Zusammenhalt, nach Gesellschaft, nach Selbstwirksamkeit will die Rohrmeisterei stillen. Das Team der Bürgerstiftung möchte die Begegnung miteinander fördern – sei es über Kultur, sei es über Genuss, sei es über diskursiven Austausch. Die Bürgerstiftung möchte Aufmerksamkeit für Menschen und Themen schaffen, die neu, unbekannt oder andersartig erscheinen, die überraschend oder inspirierend sind. Die Rohrmeisterei ist ein Ort für das Aufeinander-Zugehen, für Verbindungen und das Miteinander. 

PM: Bürgerstiftung Rohrmeisterei

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